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Fenster sind oft das schwächste Glied, wenn es um Einbruchschutz geht. Ein Einbrecher benötigt bei herkömmlichen Fenstern oft nur wenige Sekunden, um sie aufzuhebeln. In Bremen und Umgebung, wo Erdgeschosswohnungen und Einfamilienhäuser verbreitet sind, ist Fenstersicherheit daher ein zentrales Thema. Dieser Beitrag zeigt Schwachstellen an Fenstern auf und stellt Lösungen vor – von mechanischen Sicherungen bis zu elektronischen Sensoren.
• Ungesicherter Rahmen: Standardfenster haben einfache Schließzapfen, die relativ leicht aus ihren Halterungen gedrückt werden können.
• Einfache Verglasung: Normales Glas lässt sich schnell einschlagen oder durchbohren.
• Alte Beschläge: Fensterbeschläge, die nicht einbruchshemmend sind, bieten oft Ansatzpunkte für Werkzeuge.
• Pilzkopfverriegelungen: Diese speziellen Beschläge ersetzen die Standardfensterriegel. Die Zapfen sind pilzförmig und haken sich in das Schließstück ein. Beim Versuch aufzuhebeln verkeilen sie sich – das Fenster hält deutlich länger stand. Eine Fachfirma kann vorhandene Fenster oft nachträglich mit Pilzkopf-Beschlägen ausstatten.
• Abschließbare Fenstergriffe: Sie verhindern, dass ein eingeschlagener Glasbereich oder ein gebohrtes Loch (z. B. durch einen „Glasbohrer“) ausreicht, um das Fenster zu öffnen. Denn selbst wenn der Täter an den Griff kommt, ist dieser abgeschlossen. Wichtig: Dies dient nur als Zusatz, denn sonst könnte der Einbrecher das gesamte Glas entfernen.
• Zusätzliche Sicherheitsbeschläge/-riegel: Zum Beispiel Fensterschlösser zum Aufschrauben (aufschraubbare Fenstersicherungen wie ABUS FO400N, FAS101 oder das Stangenschloss FOS550). Diese verstärken das Fenster, ohne die Kippfunktion zu beeinträchtigen, und können oft gleichschließend zu einem Schlüssel gestaltet werden. Sie sind auch ideal zur Nachrüstung bei Kunststofffenstern, wie wir sie in Bremen oft erfolgreich installiert haben. (➡️ Siehe auch aufschraubbare Fenstersicherungen – effektiver Schutz zum Nachrüsten.)
• Fenstersensoren (Öffnungsmelder): Diese kleinen Magnetkontakte melden der Alarmanlage, wenn ein Fenster geöffnet oder aufgehebelt wird. In Kombination mit einer lauten Sirene oder Smartphone-Benachrichtigung können sie Einbrecher vertreiben, bevor dieser ins Haus gelangt.
• Glasbruchmelder: Akustische oder seismische Sensoren, die das Geräusch von zerbrechendem Glas erkennen und Alarm schlagen. Sie decken auch Fälle ab, in denen der Täter gar nicht den Rahmen aufhebelt, sondern die Scheibe zerstört.
• Smart-Home-Integration: Moderne Systeme können Fensterkontakte ins Smart Home einbinden – z. B. eine Erinnerung aufs Handy „Fenster noch offen“ beim Verlassen des Hauses oder automatisches Herunterfahren der Rollläden, wenn die Alarmanlage scharf gestellt wird.
• Sicherheitsglas: Durch Verbundsicherheitsglas (VSG) wird das Einschlagen erschwert. Eine dünne Folie hält die Scheibe zusammen, selbst wenn sie bricht. Für sehr gefährdete Fenster gibt es zusätzlich Polycarbonat-Auflagen oder einbruchhemmende Gitter.
• Einbruchhemmende Rollläden: Rollläden mit Hochschiebesicherung aus stabilem Material (z. B. verstärktes Aluminium) können in der Nacht zusätzlichen Schutz bieten. Hier gilt ebenfalls: mechanischer Widerstand und eventuell motorisierte Verriegelung erhöhen die Sicherheit.
• Fenstergitter: Besonders bei Kellerfenstern beliebt – in Wohnräumen allerdings optisch nicht immer gewünscht. Doch Kellerfenster lassen sich mit stabilen Gittern oft unauffällig sichern. (➡️ Siehe auch Einbruchschutz für Kellerfenster: Schwachstellen richtig absichern.)
Selbst die beste Sicherung nützt wenig, wenn sie falsch montiert ist. Wir haben Fälle gesehen, in denen Pilzkopfzapfen zwar eingebaut, aber nicht korrekt eingestellt waren – das Fenster ließ sich trotzdem öffnen. Daher sollten Nachrüstungen immer von Experten durchgeführt oder zumindest überprüft werden. Schlegel Sicherheitstechnik in Bremen montiert Fenstersicherungen so, dass alles optimal greift und justiert ist.
Fazit: Vernachlässigen Sie die Fenster nicht – Einbrecher wählen häufig den Weg des geringsten Widerstands. Mit einer Kombination aus mechanischer Sicherung (die den Einbruch verzögert) und elektronischer Überwachung (die Alarm schlägt) machen Sie es Langfingern so schwer und riskant wie möglich. Schon einfache Maßnahmen erhöhen die Sicherheit enorm. Sprechen Sie uns an – wir finden für jede Fenster- und Haussituation die passende Lösung, damit Ihr Zuhause rundum geschützt ist.